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Vom Wohnen

„Steigende Mieten: Jeder zweite Berliner fürchtet, bald seine Wohnung zu verlieren,“ so lautet die Überschrift eines Beitrags von Frederic Bombosch in der Berliner Zeitung vom 2.4.2017.

„Die Sorgen der Berliner, dass sie wegen der Preissteigerungen am Immobilienmarkt ihre Wohnung verlieren, sind deutlich gewachsen. In einer Forsa-Umfrage im Auftrag der Berliner Zeitung äußerten 47 % der befragten Mieter, dass sie befürchteten, sich ihre Wohnung in den nächsten Jahren nicht mehr leisten zu können. Das sind deutlich mehr als vor zwei Jahren, als Forsa die Frage zuletzt stellte. Seinerzeit äußerten sich 36 % der befragten Mieter entsprechend. Auffällig ist, dass sich sowohl ärmere als auch relativ wohlhabende Haushalte in den eigenen vier Wänden nicht mehr sicher fühlen. Zwar ist unter den Befragten mit einem Haushaltsnettoeinkommen von weniger als 1500 € erwartungsgemäß die Sorge vor Verdrängung ausgeprägt. 55 % dieser Befragten befürchten einen Wohnungsverlust. – An Abhilfe durch die Politik glauben die wenigsten der befragten. Nur 16 % sind der Meinung dass der Senat ein Konzept hat, dass preiswerte Wohnungen in der Stadt ermöglicht.“ So schreibt Frederic Brombosch in seinem Artikel wörtlich.

Wir hatten wiederholt an dieser Stelle anhand von Untersuchungen des Instituts Empirica auf das häufig bestehende Missverhältnis zwischen dem Erwerb einer Wohnung und der zu erzielenden tatsächlichen Nettokaltmiete hingewiesen. Auch hatten wir uns in diesem Zusammenhang oft zur besonderen Situation in Berlin geäußert. Häufig hat hier ein privater Investor das Problem, dass er zwar seine Miete steigern kann, aber nur bis zu einer gewissen Grenze. Irgendwann sind ein Großteil der Mieter schlicht und einfach überfordert. Das Faktische wirkt hier mehr als die gesetzliche Mietpreisbremse.

Beim Eigennutzer sieht die Sache anders aus. Mit ausreichend Eigenkapital, einem, soweit man das heutzutage sagen kann, weitgehend gesichertem Arbeitsplatz, niedrigen Zinsen, ist der Erwerb der eigenen vier Wände weiterhin in Berlin eine gute Lösung. Die Bank prüft den Rest so oder so. Dann dürfte wenig schief gehen. Für Investoren in der Hauptstadt bleibt in der Regel nur das berühmte Schnäppchen, welches es tatsächlich immer noch gibt. Man muss dann nur wissen, wo und wie man herankommt. Mit Immobilien vertraute seriöse Unternehmen können in jedem Falle Hilfestellung leisten und Fehlgriffe vermeiden helfen. Vielleicht ist es aber auch eine interessante Alternative für einen Investor, vom Mainstream abzuweichen, andere Regionen ins Auge zu nehmen. Der viel geschmähte Osten der Republik bietet sich geradezu an. Hier hat sich der Immobilienmarkt auf vergleichsweise immer noch geringem Preisniveau stabilisiert, regional ziehen die Immobilienpreise dort gerade leicht an.Wohnungen werden immer benötigt. Die Zahl der Zuwanderer lässt sich auch zukünftig nicht nachhaltig stoppen.
Koch & Kollegen hat einen Schwerpunkt seiner Aktivitäten im Thüringischen und Sächsischen Vogtland. Dort zu investieren ist für Kapitalanleger bei entsprechender Beratung eine ernsthafte Überlegung wert.

Ein gutes Wochenende wünscht Ihnen
Herzlichst
Ihre
Jaqueline Hartmann

2017-04-16T06:15:55+00:00 7. April 2017|