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„Warum Rentner jetzt den Immobilienmarkt stürmen,“

überschreibt die Tageszeitung die Welt einen Artikel vom 20.4.2016. „Allein 2016 kostet die Nullzinspolitik der EZB die deutschen Sparer 82 Milliarden Euro. Vor allem ältere wollen sich das nicht mehr gefallen lassen – und kaufen Häuser und Wohnungen wie lange nicht,“ so das Blatt weiter. Im Verhältnis zu vielen anderen europäischen Ländern legte und legt der deutsche Durchschnittsverdiener seine Ersparnisse lieber in Festgeldkonten oder in Lebensversicherungen an. Laut einer Statistik der Deutschen Bundesbank liegen zurzeit 2 Billionen Euro praktisch unverzinst auf privaten deutschen Konten herum. Nur für 28 % aller Deutschen stellt die Investition in Immobilien eine Alternative dar. Der Präsident des DIW, Marcel Fratzscher, erklärte kürzlich, dass in vielen anderen europäischen Ländern das Lebenswerk eines Menschen ein Häuschen oder eine Wohnung sei. Nullzinsen wirkten sich dort kaum auf die Vermögensbildung aus. Eine Auswertung des Immobilienportals Immobilienscout 24 gemeinsam mit dem Kreditvermittler Interhyp stellt Anzeichen für eine Trendwende fest:

„Der Anteil der über 60 jährigen, die in Immobilien investieren wollen ist seit 2010 tatsächlich angestiegen,“ sagte Immoscout Sprecher Markus Drost. Lag der Anteil der älteren Immobilienkäufer 2010 im Jahresdurchschnitt noch bei 11,7 % waren es im vergangenen Jahr bereits 17 %.

Koch & Kollegen haben eine jahrelange Erfahrung in der Immobilienwirtschaft. Wir wissen, dass eine mit Bedacht ausgewählte Immobilie durch das Einsparen der Mietzahlungen bei Eigennutzung und einer regelmäßig zu erwartende Wertsteigerung eine attraktive und sichere Kapitalanlage sein ist.

„Lohnt eine vermietete Wohnung als Geldanlage?“ So überschreibt die FAZ in der Rubrik „die Vermögensfrage“ einen mit vielen Fakten und ausführlichen Rechenbeispielen lesenswerten Artikel vom 20.4.2016. Die Vor- und Nachteile und Nachteile einer derartigen Investitionen werden gegenübergestellt. Der Kauf einer vermieteten Eigentumswohnung hatte sich in der Vergangenheit für den einen oder anderen Investor als wenig vorteilhaft erwiesen. Häufig war der Kaufpreis zu hoch und die zu erzielende Miete zu gering. Die oftmals hohen Erwartungen wurden überhaupt nicht oder nur zum Teil erfüllt.

Die FAZ weist nun ausdrücklich darauf hin, dass die Nachfrage nach Wohnraum aus den bekannten Gründen schneller steige als zu erwarten war. Die großen Immobilienkonzerne wissen das und kaufen oder bauen in großem Stil Tausende von Wohneinheiten.

„– Die Hypothekengeber erklären, dass die Zinsen unfassbar niedrig seien mit der Folge, dass viele Anlageregeln auf den Prüfstand gehörten deshalb gebe es auch nach wie vor Anlagechancen im Mietwohnbau,“ führt die FAZ in Ihrem Artikel aus. Nach Darstellung einiger konkreter Rechenbeispiele kommt die FAZ am Ende des Beitrages zu dem Ergebnis:

„Wieder hängt alles von den Erwartungen ab: Werden Mieten und Preise über 20 Jahre als unverändert angenommen, rentieren sich die Mittel für den Erwerb und den jährlichen Saldo aus Annuität, Miete, laufenden Kosten und Steuern mit 1,60 % pro Jahr. Werden für die Miete und den Wohnungswert jeweils Steigerungen von einem Prozent angenommen, steigt die Rendite aller Zahlungsströme auf 3,69 % pro Jahr. Die können sich heute ganz gut sehen lassen.“

„Die Vermögensfrage“ als regelmäßige Rubrik der FAZ ist dafür bekannt, äußerst konservativ zu rechnen. Dagegen haben wir nichts einzuwenden. Wenn am Ende bei einer Investition mehr herauskommt, als vorher berechnet ist das in jedem Falle besser als aufgehübschte Rechenspielchen.

Sollten Sie Fragen beim Erwerb oder Verkauf einer Immobilie haben schicken Sie Koch&Kollegen eine Mail oder rufen Sie einfach an.

Ein gutes Wochenende wünscht Ihnen

Herzlichst
Ihre Jaqueline Hartmann

2016-11-17T22:55:03+00:00 22. April 2016|